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WALDBADEN.

Von Bäumen berührt.

29.08.2017
Ich liebe die Natur. Deshalb bin ich auch oft und gerne in den Bergen, Wäldern, an Seen und am Meer. Das lässt mich zur Ruhe kommen. Ohne, dass es mir jedoch wirklich bewusst war.
Genieße das Licht und die Wärme. Sie erfüllen mich mit Ruhe, Glückseligkeit und Kraft.
Ich spürte mit den Händen die raue Oberfläche des Baumes.
Bei meiner intensiven Recherche zum Thema Wald und Natur bin ich auf einen Bericht über „shinrin-yoku“ gestoßen. „Waldbaden“. Entwickelt in Japan, wo die Methode mittlerweile fester Bestandteil einer gesunden Lebensweise ist. Diverse Studien belegen die Wirksamkeit des „Waldbadens“. Wer sich im Wald aufhält, senkt seinen Blutdruck und reduziert Stresshormone. Das Grün der Bäume soll außerdem die Nerven beruhigen und das Immunsystem stimulieren.

Ich habe es also selbst versucht. Bin ganz bewusst mit dem Wald auf Tuchfühlung gegangen. Öffnete meine Sinne. Nahm einfach nur wahr. Ließ die Atmosphäre des Waldes auf mich wirken. Dann lehnte ich mich an einen Baum. Spürte mich selbst an seiner harten Rinde. Spürte wie seine Kraft auf mich überging.

Vom Baum können wir Menschen eine Menge lernen. Er verbiegt sich nicht, nur weil jemand Druck auf ihn ausübt. Tief verwurzelt und erhobenen Hauptes steht er da. Stolz und aufrecht. Und vermittelt uns so ein Gefühl der Gelassenheit.

Dann habe ich einen Baum umarmt.

Der Baum lehrt uns auch den Mut zum Loslassen, etwa von alten Gewohnheiten und unwichtigen Dingen im Leben. Dann nämlich, wenn er im Herbst seine Blätter langsam fallen lässt. Um sie dann im darauffolgenden Frühling wieder zart sprießen zu lassen, als Zeichen des Neubeginns und der Hoffnung.

Ich habe einen Baum umarmt. Und dadurch viel über mich selbst gelernt. Ein Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.

Wer auf dem Woodywalk auf der Plose wandert, dem wird irgendwann die Einladung begegnen: „Komm in meine Arme“. 100 m weiter steht ein Baumstamm. Er will umarmt werden. Gedrückt. Und fotografiert. Ein Mensch und ein Baum. My Arbor.

WALDGEFLÜSTER.

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